Herausforderungen mit Dynamik begegnen!

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Bei Selmer Objekteinrichtungen GmbH wird das Sprichwort „Nichts ist beständiger als der Wandel“ aktiv gelebt. Ein Einblick in Strategien, wie Selmer Objekteinrichtungen GmbH den Herausforderungen unserer Zeit begegnet.

Klare Strategien zum Umgang mit den Herausforderungen der Corona-Krise

Seit März 2020 hat die Corona-Krise in Europa das Wirtschafts- und Sozialleben gefordert und verändert. Bei Selmer Objekteinrichtungen GmbH hat man einen eigenen Weg gefunden, die Herausforderungen der letzten Monate zu meistern und blickt positiv in die Zukunft. Geschäftsführer Carl Alexander Selmer im Gespräch:

Herr Selmer, wie hat Ihr Unternehmen die Zeit des Corona-bedingten Lockdowns gestaltet?
„Wir haben sehr rasch alles ‚runtergefahren‘ und uns mit den notwendigen Maßnahmen beschäftigt. Vieles ist bei uns bereits digitalisiert, sodass wir mit einer absoluten Minimum Mannschaft in der Zentrale auskommen können. Alle Schlüsselstellen sind flexibel und auch im Home-Office einsatzbereit. Wir hatten auch Kurzarbeit, sind aber froh, dass das vorbei ist und wir uns wiedersehen, uns die Hand geben können und das ganz ohne Maske!“

Die unübersichtliche Situation im März 2020 hat in vielen Unternehmen MitarbeiterInnen verunsichert. Wie haben Sie die interne Kommunikation dazu gestaltet?
„Zugegebenermaßen zunächst auch uns. Wir haben uns bemüht durch ehrliche, transparente und ständige Kommunikation alle Mitarbeiter am Laufenden zu halten und sind froh, dass wir Niemanden kündigen mussten. Für meinen Bruder und mich war schnell klar, dass wir unter keinen Umständen länger als irgendwie notwendig mit ‚angezogener Handbremse‘ im Home-Office verweilen wollen. Auch weil das Risiko, nach Studium der verfügbaren Daten, für alle Kollegen, was die sogenannte Pandemie betrifft, für mich nicht dramatischer war als all die Jahre zuvor auch die Grippe-Welle. Wir hatten dieses Jahr so wenige Krankenstände, wie nie zuvor.“

Jedes zweite Unternehmen in Österreich gab in einer aktuellen Studie an, sich mit Krisenmanagement bereits vor der Corona-Krise beschäftigt zu haben. Wie handhaben Sie Risk Management in Ihrem Unternehmen?
„Natürlich denken auch wir vieles durch und setzen uns mit möglichen Risken auseinander. Nur diese sogenannte Pandemie hat so gut wie Niemand kommen sehen. Man kann nie auf alles vorbereitet sein. Viel wesentlicher ist, wie man dann mit einer neuen Situation umgeht und das ist uns meines Erachtens sehr gut gelungen.“

Ihr Unternehmen ist bekannt für persönlichen Service und qualifizierte Vertriebsmitarbeiter, die Kunden vor Ort beraten. Halten Sie an diesem Prinzip in der aktuellen Phase fest?
„Ja, absolut. Wir haben sogar im Sommer neue Mitarbeiter im Vertrieb eingestellt. Man kann vieles vereinfachen und digitalisieren, dennoch werden Geschäfte, zumindest in unserem Bereich, immer noch von Menschen gemacht, die neben der Produktpräsentation, die Kunden überzeugen und eine schöne Lösung erarbeiten. Wir sehen hier keine Alternative und wenn man sieht mit welchem Enthusiasmus die neuen Kollegen an die Sache gehen, möchten wir gerne an diesem Prinzip festhalten.“

Der große Lockdown ist vorüber, die Wirtschaft fährt langsam wieder hoch. Bei Selmer ist eine große Bandbreite an Büromöbeln neu. Ist das bereits eine Reaktion auf die veränderte Arbeitswelt nach Corona in vielen Unternehmen?
„Nein, das hätten wir so oder so gemacht. Wir werden für die ‚geänderte Arbeitswelt‘ einen kompletten Büromöbel-Onlineshop machen, der in Richtung Home-Office geht. Bei Selmer gehen unsere Kernprodukte immer mehr in die Office- & New Work-Bereiche. Da war es eine logische Frage der Komplettierung, dass wir uns mit dem Thema Büro verstärkt auseinandersetzen.“

Aktive Personalentwicklung und Frauen in Führungspositionen

Die Selmer GmbH widmet sich aktiv der Personalentwicklung im Unternehmen und hat ein eigenes Erfolgsrezept gegen den vielbeklagten Fachkräftemangel entwickelt. Viele Anreize und Entwicklungsmöglichkeiten haben nicht nur ein starkes Team, sondern ganz nebenbei ein 50/50-Verhältnis von Männern und Frauen in Führungspositionen ergeben.

Herr Selmer, Frauen sind in Führungspositionen immer noch unterrepräsentiert. Ganz anders bei Selmer. Hier herrscht beinahe eine 50/50-Balance. Wie kam es dazu?
„Sagen wir auf ganz natürlichem Weg. Wir sind grundsätzlich immer komplett aufgeschlossen für alle möglichen guten Lösungen bei der Besetzung von Stellen im Allgemeinen und auch bei der Besetzung von leitenden Positionen. Traditionell ist der Vertrieb und der Fuhrpark inkl. Montageteam männlich besetzt und das Back Office weiblich. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel und ich kann mir Frauen auch im Vertrieb gut vorstellen. Wir nehmen immer den/die bessere(n) Bewerber(in) und da wir in der Gesellschaft in etwa 50:50 sind, sind die Positionen dann auch so verteilt.“

Marketing & Personalwesen nun in Personalunion

Carina Schubert hat neben allen Marketing-Agenden mit Anfang 2020 auch das Personalwesen bei Selmer Objekteinrichtungen GmbH übernommen. Wir haben uns mit ihr zum neuen Tätigkeitsbereich und der Personalentwicklung bei Selmer unterhalten:

Carina Schubert im Interview

Frau Schubert, welche Fähigkeiten sind wichtig, um diese beiden anspruchsvollen Aufgabenfelder optimal auszufüllen?
„So unterschiedlich die beiden Aufgabenfelder sind, haben sie auch einige gemeinsame Anknüpfungspunkte. In beiden Bereichen ist es meiner Meinung nach essenziell ein Kommunikationstalent zu haben. Genauso sollte man bei beiden Aufgabenbereichen ein gutes Gespür für Menschen mitbringen. Das benötigt man im Personalbereich sowohl bei Vorstellungs- und Mitarbeitergesprächen als auch in Sachen Marketing. Man sollte sich Fragen stellen wie: „Was spricht die Leute an bzw. was kommt weniger gut an? Als weitere Schnittstelle zwischen Marketing und Personalagenden sehe ich das Employer Branding. Personal ist das Aushängeschild des Unternehmens. Ein zufriedener Mitarbeiter betreibt die beste Werbung für das Unternehmen nach außen und stärkt somit die Arbeitgebermarke. Zusätzlich bedeutet Marketing kreativ zu sein und ein gutes Verständnis für Zahlen sowie Analysefähigkeiten zu haben.“

Bei Selmer werden viele Anreize für Mitarbeiter geboten. Können Sie uns kurz einen Einblick geben?
„Selmer ist ein Arbeitgeber, der sehr viel Wert auf das Wohl seiner Mitarbeiter legt. Angefangen bei Schulungen und gemeinsamen Seminaren zur Fortbildung für jeden einzelnen, über kostenfreie, gesunde Mittagessen von unserer hauseigenen Köchin, bis hin zur Hundeauslaufzone für unsere vierbeinigen Kollegen, gemeinsame Veranstaltungen und Firmenautos.“

Sie arbeiten in und mit einem Team, in dem der Frauen- und Männeranteil sehr ausgewogen ist. Wie wirkt sich das auf den Arbeitsalltag aus?
„Diversität wirkt sich in den meisten Bereichen positiv aus. Dabei ist es gleichgültig, ob das nun männlich und weiblich ist, oder beispielsweise eine unterschiedliche Herkunft, etc. Jeder hat etwas einzubringen und davon profitiert das Unternehmen.“

Weiterhin volle Frauenpower auch in der Geschäftsleitung von Selmer

Auch in der Geschäftsleitung von Selmer Objekteinrichtungen GmbH bleibt mit einem anstehenden Personalwechsel die Stelle der Prokuristin weiterhin in Frauenhand. Helga Göschl ist seit rund 30 Jahren Prokuristin bei Selmer. Nach ihrem Übertritt in den Ruhestand wird sie den Staffelstab an Barbara Amberger weitergeben.

Wir haben uns mit Helga Göschl über ihre Erfahrungen als Frau in einer Führungsposition unterhalten:

Frau Göschl, als Prokuristin bekleiden Sie bei Selmer seit rund 30 Jahren eine wichtige Position im Unternehmen. Damals waren Frauen in Führungspositionen noch eher rar gesät, wie verlief für Sie der Einstieg damals?
„Ich war zuvor schon 10 Jahre im Innendienst als Sachbearbeiterin tätig und hatte dadurch auch schon viele Einblicke ins Unternehmen gewonnen. Natürlich war die Herausforderung diese unternehmerische Seite kennen zu lernen eine sehr große Verantwortung, welche ich mir persönlich und auch beruflich zutraute.“

Wie sind Sie das Thema Karriereplanung angegangen? Hatten Sie konkrete Pläne, oder haben sich die Dinge einfach entwickelt?
„Da ich selbstständiges und organisiertes Arbeiten gewohnt war und mir immer wieder neue Herausforderungen im Unternehmen gesucht habe, wurde mir diese vertrauensvolle Position angeboten.“

Was hat sich aus Ihrer Sicht in den letzten Jahrzehnten für Frauen in der Berufswelt verändert?
„Doch einiges, man findet immer öfter Frauen in Führungspositionen und im höheren Management. Frauen wollen auch mehr Verantwortung übernehmen und in leitender Funktion arbeiten.“

Frau Göschl, Sie gehen bald in den wohlverdienten Ruhestand und übergeben den Staffelstab erneut an eine Frau als Prokuristin bei Selmer. Was können Sie Frauen als praxisnahen Ratschlag für die Karriereplanung mitgeben?
„Als Frau braucht man sehr viel Durchsetzungsvermögen und Überzeugungskraft in der dominanten Männerwelt. Man muss zu seinen Werten stehen, ehrlich und fair agieren und die MitarbeiterInnen durch unternehmerisches Denken und Handeln leiten und begleiten.“

Selmer baut seine E-Flotte für Mitarbeiter weiter aus

Den Herausforderungen der Klimawende stellt man sich bei Selmer ebenso aktiv, wie anderen Entwicklungsbereichen. Deshalb wird die E-Flotte samt Lade-Infrastruktur weiter ausgebaut:

Herr Selmer, Sie stellen Ihre Firmenflotte sukzessive auf E-Mobility um. Welche Impulse haben Sie zum Umbau der Firmenflotte bewegt?
„Es gibt zurzeit große Anreize für Firmen und deren Mitarbeiter auf E-Autos zu setzen. Wobei ich sagen muss, dass der Vorteil für die Mitarbeiter größer ist, da die Unternehmen die Infrastruktur mit Wallbox & Co schaffen müssen und die Kaufpreise der E-Autos im Vergleich höher sind. Die Mitarbeiter sparen sich im Schnitt 300 Euro netto, da es keinen Sachbezug für E-Autos gibt. Je motivierter die Mitarbeiter, desto besser für uns als Unternehmen. Das ist der Hauptgrund.“


Wo stehen Sie heute in Sachen E-Mobility und wo soll die Reise hingehen?
„Wir haben mittlerweile 4 E-Autos und 3 Ladestationen in Wien & Salzburg, Tendenz steigend. Ich persönlich halte die E-Mobilität maximal für eine Übergangslösung. Weder die Netze noch die Rohstoffthematik werden eine Quote von mehr als 10-15% an E-Autos aushalten. Solange die Förderungen und steuerlichen Vorteile so stark sind, gehen wir diesen Weg. Mittel- und langfristig werden wohl andere Technologien Einzug halten. Die Wahrheit ist, dass ein moderner Verbrenner, Diesel & Benzin, effizienter und auch umweltfreundlicher sind als die grünen E-Autos.“

Sie haben erkannt, dass eine E-Mobility-Strategie auch die passende Infrastruktur benötigt. Dafür wurden Ladestationen am Standort Köstendorf und Wien installiert. Wie aufwändig war es, diese Infrastruktur zu schaffen?
„Sehr! Überall wird geworben mit Förderungen und Unterstützung. Wirklich auskennen tut sich fast Niemand. Man muss schon Pionier sein und die verschiedenen Professionisten gekonnt vereinen, um zu einer funktionierenden Lösung zu gelangen. Knapp 3.000 Euro Gebühr in Wien für den erhöhten Strombedarf an den Versorger, in Summe knapp 8.000 Euro an Kosten für eine E-Tankstelle, zusätzlich zu den erhöhten Anschaffungskosten für das Auto, machen es rein von den Kosten her uninteressant.“

Heute soll Nachhaltigkeit auch mit Ästhetik verknüpft werden. Wie kann das gelingen?
„Das gelingt von ganz allein. Die Natur macht es uns vor, sie zeigt uns in vielen Bereichen die perfekte Symbiose von ästhetischer Entwicklung, die alles überdauert. Ein Unternehmen sollte versuchen so zu agieren beziehungsweise die Produkte in solch einem Einklang zu konzipieren.“

Welche Rolle spielt Design für die Nachhaltigkeit?
„Das eine ergibt das andere. Gutes Design überdauert die Jahre, wird daher weniger schnell entsorgt. Gutes Design beinhaltet aber mehr - qualitative Materialien und Verarbeitung, sowie die Möglichkeit zum richtigen Recycling. Heute haben wir viele Modelle, die man Großteils wiederverwerten kann, bis hin zum Stoffbezug. Stühle, die aus wiederverwertetem Kunststoff aus dem Meer produziert sind, die ein ansprechendes Design und einen guten Preis haben. Da ist viel Nachhaltiges dabei.“

Bei Selmer ist man für die Herausforderungen in der nahen Zukunft und auf lange Sicht gewappnet. Aktiv und mit vollem Tatendrang blickt das Team in Richtung Herbst 2020.

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